Beschreibung
Grundlegendes Funktionsprinzip der hydraulischen Korrosionssonde
Das Herzstück dieses hydraulischen Korrosionssondensensors ist eine korrodierbare mechanische Membran, die als Ersatzelement für das Rohrleitungsmaterial dient und das Korrosionsverhalten der Rohrleitung selbst nachahmt.
-
Mechanisches Reaktionsprinzip: Der Sensor überwacht Änderungen in der Reaktion der Membran unter dem Eigendruck in der Rohrleitung. Die Verformung der Membran unter einem gegebenen Druck hängt von ihren Materialeigenschaften und geometrischen Abmessungen, insbesondere ihrer Dicke, ab. Wenn Korrosion die Dicke der Membran verringert, ändert sich ihre Verformung bei gleichem Druck.
-
Signalerkennung: Hochpräzise Instrumente (z. B. Dehnungsmessstreifen, kapazitive oder optische Verfahren) quantifizieren die Verformung der Membran. Dies ermöglicht die Erkennung kleinster Änderungen der Membrandicke, was eine hochauflösende Überwachung des kumulativen Massenverlusts ermöglicht und eine schnelle Beurteilung der Korrosionsraten ermöglicht.
Wichtigste technische Merkmale und Vorteile der hydraulischen Korrosionssonde
Im Vergleich zu herkömmlichen Korrosionsüberwachungstechnologien weist diese mechanische Sonde die folgenden herausragenden Merkmale auf:
-
Kombiniert zwei Messfunktionen: Es schließt die Lücke zwischen herkömmlichen elektrischen Widerstandssonden (ER) und linearen Polarisationswiderstandssonden (LPR). ER-Sonden zeichnen sich durch die Messung kumulativer Verluste aus, während LPR-Sonden sich gut für die schnelle Messung der momentanen Korrosionsraten eignen. Dieser neue Sensor kann beide Funktionen in einem einzigen Gerät erfüllen.
-
Unbeeinflusst von mittlerer Leitfähigkeit: Das Sensorprinzip ist mechanisch und nicht auf die Leitfähigkeit des überwachten Mediums angewiesen. Daher wird es nicht durch Änderungen der Prozessflüssigkeitsleitfähigkeit oder der Mehrphasenströmung beeinträchtigt, die bei elektrochemischen Techniken wie LPR häufige Herausforderungen darstellen.
-
Breites Anwendungsspektrum: Aufgrund dieser Eigenschaften eignet es sich zur Überwachung der Korrosivität in verschiedenen industriellen Prozessen wie Trinkwasser, Öl und Gas, Chemikalien und Stromerzeugung.
Anwendungsbereiche
Ziel dieser Technologie ist es, eine zuverlässigere und anpassungsfähigere Online-Korrosionsüberwachungslösung für Industriestandorte bereitzustellen. Sein Konstruktionsziel besteht darin, eine kontinuierliche Überwachung der kumulativen Korrosion und der schnellen Korrosionsraten zu ermöglichen, insbesondere unter komplexen Betriebsbedingungen, bei denen herkömmliche elektrochemische Methoden weniger effektiv sind.
Kurzer Vergleich mit anderen Korrosionsüberwachungstechnologien
Für ein umfassenderes Verständnis finden Sie hier einen Verweis auf andere in den Suchergebnissen erwähnte Mainstream-Technologien:
-
Sonde für linearen Polarisationswiderstand (LPR).: Bestimmt schnell die momentane Korrosionsrate durch Anlegen einer kleinen Überspannung und Messen der Stromreaktion, erfordert jedoch ein leitfähiges Medium.
-
Sonde für elektrischen Widerstand (ER).: Bestimmt den kumulativen Metallverlust durch Messung der Widerstandsänderung eines Metallsensorelements, wenn es aufgrund von Korrosion dünner wird. Es bietet eine hohe Empfindlichkeit, die Daten können jedoch durch Temperatur und Stress beeinflusst werden.
-
Wasserstoffsonde: Wird speziell zur Überwachung der Tendenz von durch Korrosionsreaktionen erzeugten Wasserstoffatomen, Metall zu durchdringen, verwendet, um das Risiko einer Wasserstoffschädigung (z. B. Wasserstoffversprödung, Blasenbildung) zu bewerten. Es gibt ihn in Druck- und elektrochemischen Varianten.
-
Ultraschallüberwachungstechnologie: Beispiele hierfür sind der Einsatz von Phased-Array-Sonden zur Korrosionskartierung oder der Einsatz der geführten Wellentechnologie zur großflächigen Überwachung der durchschnittlichen Wanddicke. Hierbei handelt es sich um nicht-intrusive oder Offline-/Online-Inspektionsmethoden.
![]()
Bei der hydraulischen Korrosionssonde handelt es sich im Wesentlichen um einen innovativen Sensor, der auf dem mechanischen Membranprinzip basiert. Es überwacht den durch Korrosion verursachten Dickenverlust mit hoher Präzision, indem es die Verformung der Membran unter Prozessdruck misst. Seine Hauptvorteile bestehen darin, dass es nicht von der Leitfähigkeit des Mediums abhängt und gleichzeitig kumulative Verluste und momentane Korrosionsraten bewerten kann, was ihm einen einzigartigen Einsatzwert in verschiedenen industriellen Korrosionsüberwachungsszenarien verleiht.




